Kundenbereich

Allgemeine Geschäftsbedingungen

Damit volle Qualität geliefert werden kann

Stand: Juli 2016

 

A) Herstellung von Filmen und Videos

 

Mit der mündlichen oder schriftlichen Beauftragung einer Produktion tritt die beauftragende Einzelperson oder juristische Körperschaft (nachfolgend “Auftraggeber” genannt) in ein rechtliches Vertragsverhältnis mit Radicle Media e.U – Roland Töfferl, Trepulkagasse 3/1/20 Wien (nachfolgend “Produktionsfirma” genannt) ein. Diesem liegen nachstehend allgemeine Geschäftsbedingungen zu Grunde:

 

1. Der Auftraggeber ist verpflichtet, der Produktionsfirma Folgendes zu übermitteln:

1.1 Zu bearbeitende Originaldateien in vorher mit der Produktionsfirma abzustimmenden Dateiformaten. Dies gilt für alle zur Verfügung gestellten Wort­, Bild­, Ton­ und Filmdateien.

1.2 Die beabsichtigte Verwendung und den Zweck der Produktion (z.B. “Messepräsentation”). Die Produktionsfirma muss über jede Änderung dieses Verwendungszweckes informiert werden.

1.3 Die Menge der Originaldateien und die gewünschte Länge der Produktion.

1.4 Der gewünschte Liefertermin.

1.5 Bestehende Terminologielisten und andere Informationsbestände des Auftraggebers, welche der Produktionsfirma dabei helfen, eine möglichst konsistente Terminologie gewährleisten zu können.

1.6 Kontaktinformationen eines Ansprechpartners für Rückfragen der Produktionsfirma.

1.7 Einzelheiten zu Formaten und Übersendung der fertigen Produktion (z.B. DVD­Video, Blue­Ray, Datei­Stream). Die Produktionsfirma wird nach Möglichkeit die vom Auftraggeber gewünschte Übersendungsart korrekt einhalten, es sei denn, dass im Sinne einer fristgemäßen Abgabe des Projektes eine andere Übersendungsart gewählt werden muss.

 

2. Insofern die Produktionsfirma im Zuge der Produktion des beauftragten Projektes weitere Informationen benötigt, muss der Auftraggeber ihr diese je nach Verfügbarkeit auf Anfrage bereitstellen.

 

3. Sobald die Produktionsfirma die Einzelheiten des zu produzierenden Projektes vom potentiellen Auftraggeber erhalten hat, übermittelt diese ihm ein unverbindliches, freibleibendes Preisangebot. Anderenfalls übermittelt die Produktionsfirma dem Auftraggeber ein verbindliches Preisangebot auf der Grundlage der ihr zu diesem Zeitpunktvom Auftraggeber zur Verfügung gestellten Informationen hinsichtlich des geplanten Projektes.

 

4. Jedes vom Auftraggeber übersandte Dokument (Dateien) wird von der Produktionsfirma als endgültige Fassung angesehen, solange nichts anders lautendes bekannt ist. Änderungen nach Projektbeginn oder nach Projektende sind möglichweise mit zusätzlichen Kosten verbunden, welche nicht im Preisangebot enthalten sind.

 

5. Produkt­ oder Firmenvideos: Die Produktionsfirma bindet ihr überlassene Wort­, Bild­ und Videodateien nach vorheriger Absprache in das Projekt ein. Layout und Formatierungsarbeiten, sowie Einbindung neuer Medien (Bilder, Fotos, Videos, Texte) können hier zusätzliche Kosten verursachen. Bitte prüfen Sie Rechtschreibfehler genau.

 

6. Zahlungsmodalitäten: Bei Projekten die einen zeitlichen Gesamtaufwand (also von der Konzeption bis zur Fertigstellung) von 14 Tagen überschreiten, werden 50% des im Angebot veranschlagten Gesamtbetrages nach Abschluss der Dreharbeiten fällig. Der restliche Betrag wird nach Abnahme der fertigen Fassung durch den Auftraggeber fällig und ist innerhalb von 10 Tagen nach Erhalt zu begleichen, sofern nicht hiervon abweichende Vereinbarungen getroffen wurden.

 

7. Jegliche schriftliche Vereinbarung zwischen dem Auftraggeber und der Produktionsfirma hinsichtlich der Bearbeitungsfolge einschließlich – aber nicht ausschließlich beschränkt auf – Abgabetermine, Zahlungsmodalitäten sowie spezielle Anforderungen des Auftraggebers sind von beiden Parteien als verbindlich anzusehen.

 

8. Sofern nichts anders lautendes vereinbart wurde, darf die Produktionsfirma sämtliche Dokumente (Dateien) des Videoprojektes ganz oder teilweise an einen geeigneten Subauftragnehmer seiner Wahl weiterleiten.

 

9. Vertraulichkeit: Alle Ausgangsdokumente (Dateien), die der Auftraggeber der Videoproduktion zur Verfügung stellt, sind als vertraulich anzusehen und dürfen nicht an Dritte weitergegeben werden. Insofern nichts anders lautend vereinbart, darf die Produktionsfirma jedoch einzelne Teile zu Bearbeitungszwecken an Dritte weitergeben. Die Subauftragnehmer sind ebenfalls ausdrücklich an diese Regelung gebunden.

 

10. Höhere Gewalt: Für den Fall, dass die Produktionsfirma durch höhere Gewalt an der fristgerechten Durchführung des beauftragten Projektes gehindert wird, muss er den Auftraggeber schnellstmöglich davon in Kenntnis setzen. Tritt ein Ereignis höherer Gewalt ein, dürfen die Produktionsfirma und der Auftraggeber gleichermaßen sofort vom Projekt zurücktreten, wobei der Auftraggeber die Produktionsfirma für die bereits geleistete Arbeit vollständig bezahlen muss. Soweit möglich, hilft die Produktionsfirma dem Auftraggeber bei der Auswahl eines geeigneten Ersatz­Auftragnehmers. Als höhere Gewalt gelten Streiks, Aussperrungen, Arbeitskampfhandlungen, zivile Unruhen, Naturkatastrophen, Kriegshandlungen, örtliche Stromausfälle, irreversibles Versagen von Computer­ und Telekommunikationstechnik, Unfälle, Erkrankungen, sowie jede andere hinderliche Situation, die nicht aus einem vorsätzlichen oder nachlässigen Verhalten der Produktionsfirma resultiert und dieser eine ordnungsgemäße und fristgemäße Ausführung des beauftragten Projektes unmöglich macht.

 

11. Gewährleistung und Mängelanzeigen: Der Auftraggeber muss das von der Produktionsfirma erstellte Projekt in eigener Verantwortung auf inhaltliche und textliche Mängel prüfen und der Produktionsfirma etwaige Mängel in Bild und Ton binnen 2 Wochen nach der Übersendung des betreffenden Projektes schriftlich anzeigen. Der Produktionsfirma wird die Möglichkeit eingeräumt, Beanstandungen innerhalb einer angemessenen Frist zur Zufriedenheit des Auftraggebers auszubessern. Spätestens 2 Wochen nach der Übersendung des erstellten oder per Nachfrist überarbeiteten Projektes gilt dieses als “ohne Beanstandungen akzeptiert”. Dies gilt nicht für Mängel, die aus einer fehlerhaften oder geänderten Vorgabe (“Treatment”) des Auftraggebers entstehen.

 

12. Insofern nichts anders lautendes vereinbart wurde, verbleibt das Urheberrecht an dem fertiggestellten Projekt und aus bearbeiteten Teilen daraus bei der Produktionsfirma. Die Produktionsfirma macht diesbezüglich alle moralischen und rechtlichen Ansprüche hinsichtlich des Urheberrechts geltend. Eine Verwendung der Produktion in anderen kommerziellen Bereichen bedarf der schriftlichen Zustimmung der Produktionsfirma. Eine Ausnahme bilden spezielle Angebote, in denen es ausdrücklich gestattet ist, von der Produktionsfirma im Auftrag des Kunden erbrachte Leistungen auch in anderen, kommerziellen Bereichen zu nutzen.

 

13. Der Auftraggeber kann sich von der Produktionsfirma ein unverbindliches Angebot erstellen lassen. Alle im Angebot angegebenen Festpreise werden von der Produktionsfirma garantiert. Preise staffeln sich ansonsten nach Art, Umfang und Komplexität des jeweiligen Projektes. Änderungen, zusätzliche Inhalte oder ähnliches während der Produktion oder nach Fertigstellung des Projektes bedeuten möglicherweise zusätzliche Kosten, die nicht im Angebot enthalten sind.

 

14. Anfallende AKM Gebühren für verwendete Musikstücke sind vom Auftraggeber zu übernehmen. Bestehende Nutzungsrechte werden von der Produktionsfirma geklärt.

 

15. Die Produktionsfirma wird das ihr übertragene Projekt nach bestem Wissen und Fähigkeitsstand ausführen. Vom Kunden zur Verfügung gestellte Materialien werden sorgfältig behandelt. Sollte es dennoch zu einem Schaden kommen, haftet die Produktionsfirma nur bei nachweislich vorsätzlicher, grober Fahrlässigkeit. Eine den materiellen Wert übersteigende Vergütung ist ausgeschlossen.

 

16. Insofern zwischen Auftraggeber und der Produktionsfirma nichts anders lautendes schriftlich vereinbart wurde, fallen etwaige Rechtsstreitigkeiten stets unter die Gerichtsbarkeit der Produktionsfirma und müssen im Bedarfsfall auch dort verhandelt werden. Insofern schriftlich nicht anders vereinbart , unterliegt die Ausführung eines Auftrag automatisch dem europäischen Recht.

 

17. Mit der Vergabe eines Auftrages an die Produktionsfirma bestätigt der Auftraggeber, die allgemeinen Geschäftsbedingungen gelesen und diesen zugestimmt zu haben.